…und dann kam Sophie

27 01 2011

Ganz spontan schloss sich uns eine Freundin aus dem Schwarzwald an, die seit ein paar Jahren in Sydney lebt. Wir haben uns zusammen einen Teil von Tasmanien angeschaut, den wir extra aufgespart haben. Lake St. Claire und Craddle Mountain. Es ist wunderschön dort, wenn auch deutlich verregnet. Aber wir hatten Glück.

Nach fünf Tagen Tränen Lachen und zusammen Schwäbisch schwetza und Spaß haben sitzen wir jetzt ein bisschen traurig am Flughafen in Hobart und schauen uns die Bilder an. Es war so schön und viel zu kurz.

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Camper mit Meerblick

27 01 2011

Hier noch ein paar Bilder von der wunderschönen Ostküste Tasmaniens, die mehr tolle Strände zu bieten hat, als es feierlich ist. Irgendwo auf der Welt muss am Anfang mal jede Menge Schönheit übrig gewesen sein und die wurde dann einfach an die tasmanische Ostküste gepackt.

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Bay of fires

Am Wineglass Bay hatte Thorsten dann seinen größten Spaß beim Wallaby streicheln. Gefüttert haben wir das Tierchen aber nicht, gell. Net das Beschwerden kommen.

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Unser nächstes Haustier wird ein Kangaroo, ist ja klar!

Aber unabhängig davon war`s am Wineglass Bay, dem berühmtesten Strand Tasmaniens, der aussieht, wie die perfekte Piratenbucht, auch sehr schön.

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Aufwachen mit Wow-Effekt am Thumbs-Lookout

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Geburtstagsparty im Geburtstagscamper

…und dann gings ab in die Tropfsteinhöhle. Vorher aber noch in die heißen Quellen, die wir nach 10 Minuten wieder verlassen haben, einem von uns wars mal wieder zu kalt. Tja, seit Hot Springs chic geworden sind, hat halt auch die Qualität nachgelassen *seufz*.Die Höhle aber, war richtig beeindruckend.

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Grüße vom Tasmanischen Teufel

20 01 2011

P1040724 kein tasmanischer Teufel, aber wir arbeiten dran.

Nach einer Woche Melbourne in einem richtig tollen Appartement mit richtig tollem, selber gekochten Essen sind wir mit unseren Qantas Meilen ganz für Umme nach Tasmanien geflogen. Nach weiteren 4 Tagen in Hobart, der Tasmanischen Hauptstadt, haben wir uns einen Campervan gemietet um Tasmanien zu erkunden. Einen Campervan zu bekommen war aufgrund der Hauptreisezeit hier nicht die leichteste Übung, von daher waren eben noch vier Tage Hobart angesagt, bis ein freier Van zu haben war.

P1040729 unser Devil Campervan

Dann aber ging`s los, bei Regen, aber egal. Erst mal zu den Russel Falls und dann die Gordon River Road entlang zu zwei riesigen Stauseen, für die vor knapp 40 Jahren, die halbe Landschaft unter Wasser gesetzt wurde.

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Russel Falls                &              Lake Gordon

Über das Innerland Hochplateau kamen wir, bei Weltuntergangsähnlichen Regenfällen in ein, wie sich später bei Sonnenschein herausstellte, wunderschönes Gebiet, mit weiteren Wasserfällen, malerischen Feldern, über die Ufer getretenen Flüssen und Regenwaldähnlichen tollen Wäldern mit den gleichen wunderschönen Farnen, wie in Neuseeland.

P1040749ich glaub hier gehts erstmal nicht weiter!

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Bei herrlichstem Sonnenschein (na endlich!) fuhren wir dann in den “Schwarzwald”. So kam es uns zumindest vor. Ja ja, da fährt man so weit und was findet man…???

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Hegaublick???

Spontan entscheiden wir uns am Abend noch für einen Besuch auf einer Lavendelfarm. Es ist so wunderschön dort. Alles blüht lila, majestätisch wiegen sich die Bäume auf den riesigen Feldern und der sanfte Wind trägt eine Brise Lavendelduft zu uns herüber, während wir in weisen Rattanbänken sitzen und seelig gucken.

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Noch mehr Falls?

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Ralph Falls                    &          St Columba Falls



3 Wochen sind ausreichend!

3 01 2011

Die vorläufig letzte Station in Indien hat uns in die Wüstenstadt Bikaner geführt. Wieder einmal haben wir den Ortswechsel mit einem Taxi bevorzugt, aus schon ausführlich genannten Gründen.

Die Unterkunft haben wir diesmal bei einem in unserem Reiseführer empfohlenen Kamelsafari-Veranstalter gebucht, um dort gleich am Folgetag auf eine Kameltour durch die Wüste zu gehen. Nach dem der nette Besitzeronkel uns gleich noch eine weitere Tour angeboten hat, die zudem noch ziemlich verlockend klang, ist uns die Entscheidung leicht gefallen, die restliche Zeit unseres Indientrips mit  Ihm und seinen Leuten zu verbringen. Und weil wir für hiesige Verhältnisse ein Vermögen haben liegen lassen, waren wir so zusagen die “special guests of the week”. Auf meine Preisverhandlungsversuche wollte er nicht eingehen, “my discount is my special service” verspricht er uns.

Um 10:00 Uhr morgens des Folgetags ging’s dann los auf unsere Kameltour. Nur wir beide, vier Inder, drei Kamele und ein Kamelwagen, auf dem alles nötige transportiert wurde, machten sich  auf in die Wüste.

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Am Mittag gab’s dann ein exklusives Lunch. Wir trauten unseren Augen nicht, als die vier ihre  Campingkocher ausgepackt haben und begonnen haben frisches Gemüse zu schnipseln. Wir sollten uns derweil wie Prinz und Prinzessin unter einen schattigen Baum legen.   Die haben uns doch tatsächlich vier verschiedene Gemüsegerichte, Reis und frisches Brot kredenzt. Vom Feinsten! Natürlich gab’s auch noch Vor- und Nachspeise. Am Übernachtunsplatz war schon ein Zelt aufgebaut und zwei weitere Angestellte haben uns das Bett für die Nacht gerichtet. Abendessen wurde natürlich auch noch frisch gekocht. Bei Lagerfeuer und einem extra engagierten Musiker haben wir dann den Tag ausklingen lassen. Zurück ging’s am nächsten Morgen auf dem Kamelkarren.

Bei der zweiten Tour haben wir dann drei Tage mit dem Besitzeronkel höchstpersönlich verbracht. Er bietet diesen Trip nach Shekhawati erst seit Mitte des Jahres an und ist noch in der Experementierphase. Somit dachten wir uns, das könnte uns ein Indien zeigen, das fern ab von den Touristenhochburgen ist und zudem  noch mit viel Enthusiasmus durchgeführt wird.

Wir haben uns zahlreiche Havelis angeschaut. Havelis sind ehemalige Handelshäuser, an denen die Händler, um Ihren Reichtum zu zeigen, schöne Malereien an die Wänden haben zeichnen lassen. Ok, sauberer als in den Touristenstädten war’s auch nicht. Der zeitweise Regen hat den Dreck, Staub und die Kuhfäkalien wunderbar zu einer schlammigen Gesamtmasse werden lassen. Aber gut, damit konnten wir leben. Wir wissen nicht, ob und wie viele von den Menschen, denen wir begegnet sind, schon mal Menschen wie uns  gesehen haben, aber die Reaktionen waren durchweg positiv. Die meisten haben uns gewunken, angelächelt oder einfach nur angestarrt, als wären wir Menschen von einem anderen Planeten.

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Am Abend hat uns der Besitzeronkel dann ein wenig von den indischen Hochzeitsbräuchen erzählt und wie das so abläuft, wenn er für seine Tochter einen Mann aussucht (Das ist ein ziemlich teurer Spaß). Seine Angestellten haben währenddessen doch tatsächlich für uns die Erdnüsse öffnen müssen und uns nur das Essbare davon gegeben. Die Frau hat die Erdnüsse für Anette geöffnet und der Mann für mich, das war aber nur einer der Momente  in denen wir uns mindestens 100 Jahre zurückversetzt gefühlt haben.

Und weil Indien so anders war noch ein paar Impressionen:

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3 Wochen Indien sind ausreichend für unsere Sinne, haben wir uns gedacht. Tja, und nun sitzen wir schon im Flieger nach Australien. In der Silvesternacht gab’s die günstigsten Flüge. Somit haben wir den Jahreswechsel im Delhi Flughafen verbracht und sind nun mit unserem zweiten Flieger von Bangkog nach Melbourne mehr als glücklich, weil wir hier praktisch den ganzen Flieger für uns haben und uns über alle Sitze quer legen können.