Danke

2 05 2011

Hallo Ihr lieben alle. Nun ist es also vorbei. Nach fast 10 Monaten beendeten wir vor drei Wochen unsere Weltreise die alles mögliche war, wofür es Wörter gibt.

Wir sagen Danke fürs Lesen und Dabei sein. Fürs an uns denken und uns nicht vergessen. Und  Danke an alle, die zum Gelingen dieser Reise beigetragen haben und uns so toll unterstützt haben. Ohne die Unterstützung aus der Heimat wäre vieles so nicht möglich gewesen.

Hier ist noch das versprochene Bild vom Vulkan in Pucon, der nachts geleuchtet hat.

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Und außerdem wollten wir Euch ja noch verraten, wer unseren Reiseblog geschrieben hat. Das war immer so: einer von uns beiden hat den Bericht geschrieben, der andere hat diesen dann durchgelesen ergänzt oder Teile gelöscht. Dann hat der eigentliche Autor noch mal drüber gelesen und den Bericht Online gestellt. Anette hat wahrscheinlich mehr Erstberichte geschrieben um ehrlich zu sein.

Es hat uns richtig viel Spaß ge Liebe macht den Blog zu schreiben. Den Rest erzählen wir Euch dann wenn wir Euch besuchen kommen oder Ihr uns.

Grüße

Anette+Thorsten



Buenos Aires nach zwei Wochen

28 09 2010

Hallo Ihr lieben Geburtstagskinder, Hochzeitspaare und Kindergartenneuzugänge, Urlauber, Päckchenverschicker und alle die Ihr auch gerne unseren Blog lest.

Wir schreiben (immer noch) aus Buenos Aires. Wir hatten letzte Woche ein bisschen Zeit, die Stadt noch genauer zu erkunden, im Tango die erste Figur zum Grundschritt dazuzulernen, unsere ersten kleinen “Gespräche” in spanischer Sprache zu führen, uns auf einem Einheimischen Markt durch zu futtern und ein Stammlokal zu finden. Wir planen fleißig an unserer Weiterreise Richtung Patagonien und freuen uns schon riesig. Ansonsten genießen wir den Frühling, der wärmer und angenehmer ist als der skandinavische Sommer.

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Letzte Woche haben wir den japanischen Garten im Stadtteil Palermo, dem hippen Nobelviertel in Buenos Aires, besucht. Es ist wunderschön dort. Und das Grün zwischen all den Häusern, Autos und dem Lärm tut extrem gut.

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Das Regierungsgebäude am Plaza de Mayo. Hier sitzt auch eine Frau an der Spitze der Nation, Christina Fernándes de Kirchner.Und rechts eine weitere Impression vom Plaza de Majo aus.

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Links im Hintergrund der/ die/ das Obelisk. rechts ein Teil der Avenida 9 de Julio. Mit schlappen 22 Spuren die angeblich breiteste Straße der Welt. Wir brauchen immer zwei Grünphasen um drüber zu kommen. Wenn man rennt, schafft man es angeblich auch in einer.

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Der schönste Buchladen in Buenos Aires ist nur drei Blocks von unserer Unterkunft weg und in einem alten Theater untergebracht. Hinter dem Vorhang ist ein kleines Kaffee in dem man in spanischen Büchern stöbern kann “wenn wir denn könnten”. BA-parque ecologico 2Kopie

Parque Natural y Reservat Ecológica ist der Stadt auf der Seeseite vorgelagert und eine willkommene Abwechslung zum Stadtlärm. Hier hörten wir endlich mal wieder Vögel zwitschern.

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In Puerto Madero, dem schicken Hafenviertel.

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Klein-Valentino hilft beim Hausaufgaben machen. Es ist ja immer gut einen “Muttersprachler” an seiner Seite zu haben. Leider tun wir uns beide mit der spanischen Sprache noch etwas schwer…

Ganz liebe Grüße aus Buenos Aires und bis nächste Woche, Anette & Thorsten



Wie es uns so ergangen ist

26 08 2010

Ja, es ist traurig aber leider wahr, unser Skandinavientrip neigt sich schon dem Ende zu. Die Fähre  über den kleinen Teich ist auch schon gebucht. Und am 9. September geht unser Flug nach Buenos Aires und so haben wir uns gedacht, schreiben wir mal alles auf, was uns gut gefallen, nicht so gut gefallen, für uns etwas seltsam oder lustig gewesen ist. Also einfach, wie es uns so ergangen ist in Skandinavien.

Seit einigen Tagen  sind wir ja wieder in unserem geliebten Schweden:

Schweden und die Schweden hatten wir schon im Jahr 2007 in unser Herz geschlossen. Irgendwie sind die alle ganz besonders nett hier und die Landschaften strahlen eine ganz besondere Schönheit und Ruhe aus. Der für uns schönste Teil Schwedens, von dem was wir bisher  gesehen haben, sind die Gegenden um den Vättern- und Vännernsee. Die Landschaft rund um Gäddede sowie der Siliansee

Schweden ist, hingegen der vorherrschenden Meinung, nicht wirklich teuer. Es gibt zwar Produkte die teurer sind, als bei uns (dazu gehören z.B. Fleisch, Alkohol, Tabak…) aber auch Essen gehen ist bei direktem Vergleich mit Stuttgarter Preisen auf ähnlichem Niveau.

Das Rätsel um die mit Pasten gefüllte Tuben in allen möglichen Geschmacksrichtungen, die in fast in jedem zweiten einheimischen Einkaufswagen landen ist nun auch gelöst. Wir haben uns die Pasten in den Gesschmacksrichtungen Shrimps+Thomate-Mozarella rausgelassen. Schmeckt nach Majonaise und die beiden Geschmacksrichtungen unterscheiden sich nur in Nuancen. Es gibt noch viele andere Geschmacksrichtungen unter anderem Wurst und Käse aber seht selbst. Wir sind jedenfalls der Ansicht das wir das nicht unbedingt nach Deutschland importieren müssen.

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Und wie war’s in Norwegen?

Teuer und beindruckend.

Norwegen ist wirklich teuer. Brot, Lachs und Kaffee sind finanzierbar, die meisten andern Sachen kosten zwischen 50%-400% mehr. Und dann kommen noch die vielen Mautstraßen dazu, die sich mit der Zeit ganz schön läppern. Am schönsten fanden wir es auf den Lofoten. Ich glaube da haben wir auch am meisten drüber geschrieben. Aber die Natur und Landschaft Norwegens ist ein absoluter Hit. Zum staunen und staunen und staunen.

Und wie war das Campen?

Zugegeben. Wir hatten keine Ahnung, auf was wir uns da einlassen. Wir hatten ja die Vorstellung es  2 Monate lang in einem 2-Mann-Zelt auszuhalten. Aber zum Glück gibt’s ja Stugen, die hier eine super günstige Lösung waren. Unsere Unerfahrenheit lässt sich auch sehr schön an der Liste der Ausrüstungsgegenstände erkennen, die wir uns im Laufe der Zeit noch zugelegt haben (Weingläser, normale Gläser, Tasse, zusätzliche Zeltbodenplane, Wäscheklammern, Wäscheleine, Verlängerungskabel, Schneidebrettchen, Bettlaken).

Offen geblieben sind so Fragen wie:

Warum sich manche Leute mit Wohnwagen und integrierter Toilette morgens an der Gemeinschaftstoilette anstellen um auf die Toilette zu gehen?

Sich manche Dauercamper  ihren Wohnwagen verkleiden damit dieser eckig ausschaut?

Dem Campen an sich stehen wir jetzt jedenfalls viel näher als noch vor 2 Monaten.

Und, als abschließendes Campingstatement: Es ist genial morgens, wenn die Sonne scheint und es warm ist, aufzuwachen und direkt im Freien zu sein. Und zelten mit einem guten Zelt, wie wir es zur Verfügung gestellt bekommen haben (Vielen Dank an unsere Sponsoren!!!), ist toll.

Und außerdem Danke fürs Ausleihen der Kühlbox, der Gasflasche, der Pfanne, der Camping 2-in-eins-Grill-Kochstation, der Gaslampe mit Ersatzkartuschen, der Antimückenstinkepaste.

Und für die Statistikfreunde: (Anette hat so toll Buch geführt)

Wir haben 26 mal im Zelt übernachtet und  28 mal in einer Unterkunft mit einem festen Dach überm Kopf.

Wir sind in der ganzen Zeit 12 mal mit dem Boot oder der Fähre gefahren und sind 5 mal unter Flüssen und Fjorden durchgefahren.

Bis wir wieder in Stuttgart sind, sind wir fast 9000km gefahren.

Das teuerste Eis das Anette gegessen hat hat fast 8 € gekostet (für drei Kugeln! Nicht für einen Jumbobecher). Der teuerste Zeltplatz war in Oslo. Dort haben wir 35€ für die Übernachtung im Zelt bezahlt. Vom günstigsten Zeltplatz haben wir Euch ja schon in unserem Beitrag vom 11.08. erzählt. Das war übrigens auch der günstigste Tag mit 0,- € Ausgaben am Tag (zugegeben die Vorräte mussten auch beschafft werden).

An 24 Tagen hatten wir den ganzen Tag Sonnenschein, die gefühlte Durchschnittstemperatur variiert, je nach dem wen von uns beiden man fragt.

Und falls Ihr noch mehr wissen wollt gebt bescheid.

Und wer schreibt eigentlich den Reiseblog?

Ja, das wüsstet ihr wohl gerne. Verraten wir aber erst am Ende unserer Reise.

Und wir beide:

Haben nicht mehr das Gefühl im Urlaub zu sein, sondern an dem Ort wo wir gerade sind, sind wir dann auch irgendwie zuhause.

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Liebe Grüße aus  Göteborg Anette+Thorsten



Hallo Welt!

3 03 2010