♫and I think to myself: what a wonderful world♫
14 11 2010Als wir auf der Osterinsel ankamen und über das Rollfeld schlenderten, hatten wir ein bisschen bammel, weil wir noch keine Unterkunft hatten. Es war aber kein Problem, wir fanden eine schöne Unterkunft mit einem tollen exotischen Garten und netten Leuten.
Am Abend dann saßen da zwei Japaner in unserem Hostel, mit denen wir natürlich ins Gespräch kamen. Außer das die beiden einen etwas anderen Reisestil wie wir pflegen, waren sie uns zunehmend sympatisch und so haben wir beschlossen mit ihnen am nächsten Tag die Insel gemeinsam zu erkunden. Die Beiden reisen für 4 Monate um die Welt und haben jetzt schon über 15 Länder angeschaut, 3 Tage pro Land ist bei Ihnen die Durchschnittliche Aufenthaltsdauer, haben sie uns erzählt. Und wir Jammerlappen brauchen immer wieder eine Auszeit vom Reisen um Eindrücke zu verarbeiten und so!
Am Sonntag haben wir , unter der ungewohnten, subtropischen Hitze keuchend, einen Vulkan bestiegen. Ein beindruckendes Naturphänomen. Der nicht mehr aktive Vulkan hat in seinem Krater einen See.
Die Osterinsel ist nicht groß, 15 auf 20km, aber um immer alles zu Fuß zu erkunden, ist es halt doch ein bissle viel. Also musste ein Quad her. “Außerhalb der Ortschaft nur 40km/h fahren!” sagt uns die nette Vermieterin. KLAR! Das Ding hat zwar keinen Tacho, aber Thorsten würde doch NIE schneller wie 40 fahren. Also mit 40km/h (oder maximal 45…)zusammen mit unseren neuen japanischen Freunden über die Insel gebrettert und uns ordentlich dreckig gemacht. Denn Quadfahren macht ja erst auf der Dreckpiste richtig Spaß.
Und natürlich haben wir (warum fliegt man sonst auch auf die Osterinsel) Moais angeschaut. Stehende, in alle Richtungen umgefallene, eingesunkene und zerbrochene, restaurierte und ramponierte. Sie sind einfach toll und ich weiß nicht mal richtig, warum. Sie stehen da und starren dich an, verfolgen dich. Ein bisschen unheimlich, die Kerle. Aber toll!
Das Beste war aber, als wir uns zu viert in aller Herrgottsfrühe aus dem Bett quälten, einen Riesenkrach auf der noch schlafenden Insel veranstalteten um den Sonnenaufgang bei den 15 Moais zu verbringen. Wie sie sich ganz langsam schwarz aus der Dunkelheit gegen das heller werdende Licht der Sonne erheben. Mystisch. Wunderschön.
Einmal begaben wir uns dann noch in die kundigen Hände der Tourismusindustrie und besuchten eine traditionelle Tanzshow, mit leckerem Erdofenessen, Tanzen, Singen und Kriegsbemalung. Und danach gab`s ganz kostenlos den grandiosesten Sternenhimmel. Wie eine riesige Kuppel zieht sich der Himmel mit abertausenden glitzernden Sternen über uns.
Und, natürlich, haben wir auch wieder den Friedhof besucht (es war ja schließlich auch Allerheiligen) und waren wieder begeistert. In der Nacht brannten 1000de Kerzen, es roch nach Wachs, die Grillen zirpten und das Meer rauschte.
Wahnsinnig schön war es auf der Osterinsel. Viel zu früh mussten wir die Insel nach einer Woche wieder verlassen. Noch ein Osterinselbier auf dem Flughafen getrunken und schweren Herzens Abschied genommen.
Hallo Ihr ZWEI SÜSSEN,
ich freue mich, daß Ihr die Zeit genossen habt, das Bild von dem Sonnenaufgang ist sooo faszinierend, aber wie soll ich die vielen Friedhofbilder deuten, vergesst es!
Es ist doch einfach super auf so einer mystischen Südseeinsel gewesen zu sein.
Grüßle Conny
Ne, sonst gibt`s da nix zu sehen, aber du hast recht, die Insel ist es trotzdem tausen Mal wert.
Wir sind wieder zurück in Argentinien. Bericht folgt. Hoffentlich haben wir unsere technischen Probleme bald wieder im Griff. Deshalb hat der Bericht auch so lange gedauert.
Ganz liebe Grüße und lass es dir gut gehen!
Anette
Und was gibts sonst noch auf den Osterinseln zu sehen?
Aber wahrscheinlich sind es allein die Osterinselstatuen wert gell? 😉
Wo gehts als nächstes hin????