Hohe Berge, große Vögel & sieben Jahre in Tibet

16 11 2010

Nach nur 3 Wochen in Chile hatten wir “Heimweh” nach Argentinien bekommen und uns von Santiago per Andenüberquerung Richtung Mendoza aufgemacht. Leider bei grauenhaftem Wetter und Magenzustand. Nach einem Steak und leckerem mendozianischem Wein, bemerkten wir schnell, dass wir hier mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mehr so weiterkommen würden, wie gewünscht. Also musste ein Auto her.

Wir fuhren eine Passstraße durch die Anden, vorbei an der Quelle von Argentiniens berühmtesten Mineralwassers, vorbei an Lamas und gigantischen Aussichten auf den höchsten Bergen der Anden (fast 7000er), hinauf auf atemberaubende Höhen (im wahrsten Sinne des Wortes) und über uns kreisten die Andencondore, die größten fliegenden Vögel der Welt. Es war spektakulär.

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Unser erstes Etappenziel war Uspallata. Eine wunderschöne Oase mitten in den Bergen. Hier wurde der Film “sieben Jahre in Tibet” gedreht. Es ist unglaublich hier.

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Am Tag darauf, besuchten wir die südlichste Incastätte, nicht weit von der chilenischen Grenze entfernt und genossen noch einmal die Aussicht, auf den höchsten Berg der westlichen Hemisphäre, den Aconcagua mit 6962m.

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Und endlich konnten wir etwas ganz typisch argentinisches fotografieren: Opferstätten für Heilige. Was hier aussieht, wie eine Riesenmüllhalde ist eine der vielen Opferstätten im Land für eine Volksheilige Gauchofrau, Defunta Correa. Sie hat ihren Mann in den Wirren des Krieges in der Wüste gesucht und ist dabei verdurstet. Ihr Baby aber überlebte an ihrer Milch spenden Brust. Alle Flaschen die die Argentinier an diese ihnen Heilige Stätte bringen sind immer mit Wasser gefüllt. Die katholische Kirche findet die “heilige” Gauchofrau übrigens nicht so dolle, wie die Argentinier.

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